Uranus wird in der Astrologie mit Freiheit und Individualität in Verbindung gebracht. Tatsächlich tanzt Uranus aus der Reihe, auch astronomisch. Er hat eine besondere Neigung seiner Achse und rotiert damit rückläufig, also zumindest anders als alle anderen Planeten.

Damit zeigt sich schon sein Hauptkennzeichen: Ich bin anders als die geltende Norm!

Uranus wird dem Zeichen Wassermann zugeordnet. Im Tierkreis steht der Wassermann zwischen Steinbock und den Fischen, also zwischen dem Konkretesten und dem Un-Konkretesten, der Wirklichkeit und der Transzendenz. Keine leichte Aufgabe, denn irgendwie scheint er nirgendwo dazuzugehören. Die Welt der Formen hat er bereits verlassen, ist aber noch nicht im Reich der Fantasie, der Märchen und der Träume angekommen.

So springt er möglicherweise immer wieder zwischen den verschiedenen Alternativen hin und her, ohne sich zu entscheiden. Eine große innere Nervosität und Zerrissenheit ist die Folge. Das Gefühl überall und doch nirgends dazuzugehören.

Der Planet Merkur wird in der Horoskopanalyse meist nur flüchtig gestreift, da ihm oft keine große Bedeutung beigemessen wird. Er ist geschlechtslos und neutral. Daher erscheint er auf den ersten Blick wenig aufregend. Da er neutral ist, nimmt er sehr stark die Färbung der Planeten an, die ihn aspektieren. Befindet sich zum Beispiel der Mond im Horoskop in Konjunktion mit Merkur, kann er gar nicht mehr neutral vermitteln, er wird in seinem Urteil oder auch im Gespräch mit Anderen immer gleichzeitig auch von seinen Gefühlen bestimmt.

Merkur steht u.a. für Sprache, Verstand, Wissen und Informationen. Er wird den Zeichen Zwillinge und Jungfrau zugeordnet.

Im Zeichen Zwillinge steht er für Beweglichkeit, Sprache, Kommunikation, Vermittlung, Informationen, Wissen aufnehmen und weitergeben.

Positive Eigenschaften sind: Neutralität, Objektivität, vielseitige Interessen, Neugierde, Flexibilität, Kommunikations- und Kontaktfreude.

Geld regiert die Welt! Wer viel Geld hat ist mächtig und attraktiv. Geld macht glücklich. Wirklich?

Es gibt eine Menge Beispiele, die belegen, dass viel Geld und Glücklichsein nicht unbedingt zusammengehören. Auch der begehrte Lottogewinn hat so manchen Glückspilz eher ins Unglück gestürzt als dauerhaft glücklich gemacht.

Dennoch ist eines der wichtigsten Themen in astrologischen Beratungen das liebe Geld oder vielmehr das Fehlen desselben. So fragen dann viele, ob sie reich werden, was sie gegen ihre ständigen Geldprobleme tun können und wann das alles endlich einmal besser wird.

Am 20.03. betrat die Sonne das Zeichen Widder. Der Frühling beginnt! Astrologisch beginnt das neue Jahr, denn im Zeichen Widder hat alles seinen Anfang. Gerade noch glücklich treibend in der Märchenwelt der Fische werden wir in die stürmische Zeit des Widders rausgeworfen.

Der Widder fackelt nicht lange, wenn er etwas tun möchte. Er macht einfach, ohne lange nachzudenken, ohne zu planen. Er will mit dem Kopf durch die Wand. Dabei geht es ihm mehr um den Wettkampf an sich, als darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vieles wird daher womöglich angefangen, ohne dass es Früchte trägt. Es ist die Aufgabe des Widders, etwas in Bewegung zu setzen.

Aufbau eines Horoskops

Wer zum ersten Mal eine Horoskopgrafik sieht, wird von den vielen Linien, Symbolen und Zahlen erst einmal erschlagen. Das Radix-Horoskop wird in Quadranten und Häuser eingeteilt. Es gibt 12 Häuser und 4 Quadranten.

Der erste Quadrant im Horoskop -  Die Häuser 1 - 3

Der erste Quadrant beschreibt das Materielle, also das, was sichtbar und greifbar ist. Bei einem Menschen zeigt der 1. Quadrant den Körper an. Das bedeutet, dass im 1. Quadranten noch nichts gemacht wird oder eine Begegnung stattfindet.

Das 1. Haus umschreibt die Triebstruktur und die Instinkte eines Menschen. Also im Grunde genommen etwas Unkontrollierbares, auch wenn wir Menschen gerne glauben wollen, dass das anders sei. Zum ersten Haus gehört zum Beispiel so etwas wie Hunger auf bestimmte Lebensmittel. Vor uns auf dem Tisch liegen verschiedene Leckereien und wir greifen spontan zu dem, auf das wir Appetit haben. Auch ist es wenig steuerbar, was gut schmeckt oder was ungenießbar ist.

Ähnlich ist es mit den Menschen, die uns begegnen. Der Aszendent bestimmt, wie schnell wir entscheiden, ob wir den anderen mögen oder nicht. Finden wir einen anderen Menschen gar anziehend, passiert das meistens reflexartig, ohne dass wir das bewusst beeinflussen könnten.