Geld regiert die Welt! Wer viel Geld hat ist mächtig und attraktiv. Geld macht glücklich. Wirklich?

Es gibt eine Menge Beispiele, die belegen, dass viel Geld und Glücklichsein nicht unbedingt zusammengehören. Auch der begehrte Lottogewinn hat so manchen Glückspilz eher ins Unglück gestürzt als dauerhaft glücklich gemacht.

Dennoch ist eines der wichtigsten Themen in astrologischen Beratungen das liebe Geld oder vielmehr das Fehlen desselben. So fragen dann viele, ob sie reich werden, was sie gegen ihre ständigen Geldprobleme tun können und wann das alles endlich einmal besser wird.

Am 20.03. betrat die Sonne das Zeichen Widder. Der Frühling beginnt! Astrologisch beginnt das neue Jahr, denn im Zeichen Widder hat alles seinen Anfang. Gerade noch glücklich treibend in der Märchenwelt der Fische werden wir in die stürmische Zeit des Widders rausgeworfen.

Der Widder fackelt nicht lange, wenn er etwas tun möchte. Er macht einfach, ohne lange nachzudenken, ohne zu planen. Er will mit dem Kopf durch die Wand. Dabei geht es ihm mehr um den Wettkampf an sich, als darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vieles wird daher womöglich angefangen, ohne dass es Früchte trägt. Es ist die Aufgabe des Widders, etwas in Bewegung zu setzen.

Aufbau eines Horoskops

Wer zum ersten Mal eine Horoskopgrafik sieht, wird von den vielen Linien, Symbolen und Zahlen erst einmal erschlagen. Das Radix-Horoskop wird in Quadranten und Häuser eingeteilt. Es gibt 12 Häuser und 4 Quadranten.

Der erste Quadrant im Horoskop -  Die Häuser 1 - 3

Der erste Quadrant beschreibt das Materielle, also das, was sichtbar und greifbar ist. Bei einem Menschen zeigt der 1. Quadrant den Körper an. Das bedeutet, dass im 1. Quadranten noch nichts gemacht wird oder eine Begegnung stattfindet.

Das 1. Haus umschreibt die Triebstruktur und die Instinkte eines Menschen. Also im Grunde genommen etwas Unkontrollierbares, auch wenn wir Menschen gerne glauben wollen, dass das anders sei. Zum ersten Haus gehört zum Beispiel so etwas wie Hunger auf bestimmte Lebensmittel. Vor uns auf dem Tisch liegen verschiedene Leckereien und wir greifen spontan zu dem, auf das wir Appetit haben. Auch ist es wenig steuerbar, was gut schmeckt oder was ungenießbar ist.

Ähnlich ist es mit den Menschen, die uns begegnen. Der Aszendent bestimmt, wie schnell wir entscheiden, ob wir den anderen mögen oder nicht. Finden wir einen anderen Menschen gar anziehend, passiert das meistens reflexartig, ohne dass wir das bewusst beeinflussen könnten.

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass Charlie Sheen an HIV erkrankt ist. Wer seine öffentlichen Sex- und Drogen-Eskapaden verfolgt hat, wird weniger überrascht gewesen sein. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass die Veröffentlichung einer HIV- Erkrankung 2015 noch so hohe Wellen schlägt.

Charlie Sheen ist Zwillinge Aszendent. Ich denke, dass seine Geburtszeit etwas früher liege könnte, sodass der AC im Bereich des berühmt, berüchtigten "Zigeunergrads"(sorry, nicht political correct ;-)) Merkur/Venus auf 29° Stier - 1° Zwilling zu stehen kommt.

Menschen, die diesen Aszendenten haben, sind gekennzeichnet von einer großen Unruhe und einer gewissen Wurzellosigkeit, die bei Sheen deutlich erkennbar ist. Er war mehrmals verheiratet und hat 5 Kinder von unterschiedlichen Frauen. 

"Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

(Max Frisch, 1911-1991)

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich wohl jeder einmal im Lauf seines Lebens. Kann das Sternzeichen dazu tatsächlich Auskunft geben?

Es gibt Menschen, die behaupten Astrologie ist kompletter Unsinn und lesen dann heimlich ihr Horoskop in der Tageszeitung. Das ist tatsächlich Unsinn, da es in der Regel nicht von einem Astrologen, sondern von einem Redakteur geschrieben wurde.

Kann der Tag der Geburt wirklich bestimmen, wer wir sind?

Verhalten sich all diese Menschen gleich, die im Zeitraum von vier Wochen im gleichen Tierkreiszeichen geboren sind?

Eigentlich sehr unwahrscheinlich. Also ist Astrologie doch Humbug?