Aufbau eines Horoskops

Wer zum ersten Mal eine Horoskopgrafik sieht, wird von den vielen Linien, Symbolen und Zahlen erst einmal erschlagen. Das Radix-Horoskop wird in Quadranten und Häuser eingeteilt. Es gibt 12 Häuser und 4 Quadranten.

Der erste Quadrant im Horoskop -  Die Häuser 1 - 3

Der erste Quadrant beschreibt das Materielle, also das, was sichtbar und greifbar ist. Bei einem Menschen zeigt der 1. Quadrant den Körper an. Das bedeutet, dass im 1. Quadranten noch nichts gemacht wird oder eine Begegnung stattfindet.

Das 1. Haus umschreibt die Triebstruktur und die Instinkte eines Menschen. Also im Grunde genommen etwas Unkontrollierbares, auch wenn wir Menschen gerne glauben wollen, dass das anders sei. Zum ersten Haus gehört zum Beispiel so etwas wie Hunger auf bestimmte Lebensmittel. Vor uns auf dem Tisch liegen verschiedene Leckereien und wir greifen spontan zu dem, auf das wir Appetit haben. Auch ist es wenig steuerbar, was gut schmeckt oder was ungenießbar ist.

Ähnlich ist es mit den Menschen, die uns begegnen. Der Aszendent bestimmt, wie schnell wir entscheiden, ob wir den anderen mögen oder nicht. Finden wir einen anderen Menschen gar anziehend, passiert das meistens reflexartig, ohne dass wir das bewusst beeinflussen könnten.

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass Charlie Sheen an HIV erkrankt ist. Wer seine öffentlichen Sex- und Drogen-Eskapaden verfolgt hat, wird weniger überrascht gewesen sein. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass die Veröffentlichung einer HIV- Erkrankung 2015 noch so hohe Wellen schlägt.

Charlie Sheen ist Zwillinge Aszendent. Ich denke, dass seine Geburtszeit etwas früher liege könnte, sodass der AC im Bereich des berühmt, berüchtigten "Zigeunergrads"(sorry, nicht political correct ;-)) Merkur/Venus auf 29° Stier - 1° Zwilling zu stehen kommt.

Menschen, die diesen Aszendenten haben, sind gekennzeichnet von einer großen Unruhe und einer gewissen Wurzellosigkeit, die bei Sheen deutlich erkennbar ist. Er war mehrmals verheiratet und hat 5 Kinder von unterschiedlichen Frauen. 

"Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

(Max Frisch, 1911-1991)

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich wohl jeder einmal im Lauf seines Lebens. Kann das Sternzeichen dazu tatsächlich Auskunft geben?

Es gibt Menschen, die behaupten Astrologie ist kompletter Unsinn und lesen dann heimlich ihr Horoskop in der Tageszeitung. Das ist tatsächlich Unsinn, da es in der Regel nicht von einem Astrologen, sondern von einem Redakteur geschrieben wurde.

Kann der Tag der Geburt wirklich bestimmen, wer wir sind?

Verhalten sich all diese Menschen gleich, die im Zeitraum von vier Wochen im gleichen Tierkreiszeichen geboren sind?

Eigentlich sehr unwahrscheinlich. Also ist Astrologie doch Humbug?

Anspruchsvolle Konstellationen im Horoskop

Wer Bücher über Astrologie wälzt, findet sie immer wieder, die schwierigen Konstellationen. Von Übeltätern ist da die Rede. Aspekte, die dem eigenen Glück im Weg stehen werden. Umgekehrt gibt es die Vertreter des positiven Denkens, die jeder Schwierigkeit etwas Positives abgewinnen und freudig von Lernaufgaben und Herausforderungen sprechen. Auch Selbsthilfebücher versprechen, dass man die Situation einfach akzeptieren solle, dann wird es schon besser.

Steckt man jedoch mitten in einer Krise, stimmt einen die Aussicht auf eine "spannende Herausforderung" nicht unbedingt fröhlicher. Das Gefühl kommt womöglich auf, völlig zu versagen, da man sich einfach nicht glücklich fühlen kann und die Anforderungen des Lebens erdrückend wirken.

Ein Blick in das eigene Horoskop kann helfen, den Sinn zu verstehen, warum ein gewisses Thema immer wieder auftaucht.

Kann man Ängste im Horoskop erkennen? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es und welches Potenzial liegt in ihnen verborgen?

Angst zu haben ist nicht besonders schön. Populär schon gar nicht, wer gibt schon gerne offen zu, dass ihn Ängste quälen. Eigentlich will man sie auch ganz schnell loswerden.

Angst nervt! Sie behindert uns, etwas zu tun, was wir gerne tun wollen, sie hemmt und blockiert.

Was ist denn überhaupt Angst? Ein Gefühl, ein wichtiger Instinkt oder nur ein lästiges Übel?