Hallo Ihr Lieben, 

Liebes und Beziehungsplanet Venus ist vom 13.05.- 25.06. in den Zwillingen rückläufig.

Das bedeutet, dass wir erneut mit Venus Themen konfrontiert werden, die vor 8 Jahren bereits bedeutsam waren. Womöglich tauchen wieder unangenehmen Schwachstellen auf, die mit unserem Selbstwert und/oder unserem Beziehungsleben zu tun hatten. Wichtig ist, das Haus zu betrachten, in das die Rückläufigkeit fällt und das Haus, das im Horoskop vom Zeichen Zwillinge regiert wird.

Das Zeichen Zwillinge steht für Kontakt und Informationsaustausch, und zwar in einem ganz funktionalen Sinne. Denn die Venus im Zeichen Waage steht ebenfalls für Kontakt, allerdings in einem polaren Sinne, das bedeutet, dass sich zwei Ichs gegenüber stehen und miteinander in Beziehung treten, sodass ein Ausgleich zwischen den entgegengesetzten Wünschen der beiden stattfindet. Der berühmte Kompromiss oder auch der harmonische Ausgleich, der gerne mit dem Zeichen Waage in Verbindung gebracht wird.

Im Zwilling geht es um den Informationsaustausch an sich. Es werden Informationen ausgetauscht, sodass der Zwilling eine Verbindung herstellt, die in sich erst mal wertneutral ist, das bedeutet, dass der Zwilling nicht wertet, sondern alles erst mal so verteilt und weitergibt, wie er es reinbekommt. Der Zwilling steht also für das sogenannte Sender und Empfänger Prinzip.

Das Thema Kontakt und Beziehungen ist seit Beginn der Corona Krise in den letzten Monaten massiv in unsere Aufmerksamkeit geraten, in dem Sinne, dass Kontakte und Begegnungen, die für uns immer selbstverständlich waren, plötzlich massiv eingeschränkt wurden.

Noch dazu sind wir seit einiger Zeit verpflichtet, in gewissen Situationen, einen Mundschutz zu tragen, der den freien Informationsaustausch ebenfalls einschränkt. Unser Mund ist maßgeblich notwendig, um unsere Zwillinge Natur auszuleben, zu sprechen und uns auszutauschen. Gespräche sind mit Mundschutz sehr mühsam, da der andere als Empfänger kaum zu verstehen ist und ich als Sender lauter sprechen muss, um verstanden zu werden. Auch fallen wichtige Kommunikationsmerkmale wie die Gesichtsmimik komplett weg.

Unser Mund hat ebenfalls eine Venus Analogie im Sinne der Stier-Venus, denn er steht für Genuss, das Genährtwerden, das Essen, für das Küssen und viele weitere sinnliche Erfahrungen, die eben mit einem Mundschutz nur sehr eingeschränkt funktionieren.

Wir können uns zwar „frei“ mittels kontaktloser Instrumente per Smartphone etc. begegnen, jedoch ist das gleichwertig?

Was bedeuten reale menschliche Kontakte für uns? Wie fühlt es sich an, mehr und mehr isoliert zu sein, Angst vor seinem Nächsten zu haben, in Mundschutz verhängte Gesichter zu schauen?

Wie sind wir uns vor der Corona Krise begegnet? Wie viele reale, wirkliche, bewusste Kontakte hatten wir, oder sprechen wir überwiegend Sprachnachrichten in Whatsapp ein? Interessiert es uns, was unser Gegenüber zu sagen hat, oder wollen wir in erster Linie unsere eigenen Bedürftigkeiten loswerden?

Corona ist gerade eine Chance, uns wieder echter und authentischer zu begegnen, die Masken fallen zu lassen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind.

Jetzt in der Phase der rückläufigen Venus im Zwilling wird es wahrscheinlich noch etwas zäh laufen mit dem ganzen Kontakt-Thema, auch dürfen wir unsere Wertigkeit generell und in Beziehungen noch mal genauer anschauen.

Faule Kompromisse werden uns jetzt bewusster, denn es wird immer schwieriger, die eigene Meinung zu verbergen (trotz Maske) bzw. andere Meinungen zu tolerieren.

Das Zeichen Zwilling ist im Gegensatz zu seinem Gegenüber dem Schützen an sich wertneutral, das heißt, es geht um Austausch von Informationen weniger um Meinungen oder um Glaubensfragen. Keine leichte Aufgabe zurzeit, wie ich finde.

Vielleicht ist es hilfreich gerade, die Zwillinge Themen zu integrieren, indem wir uns vorurteilsfrei anhören, was unser Gegenüber zu sagen hat und Informationen als das nehmen, was sie sind. Ein Inhalt, der schon morgen wieder überholt sein kann, damit wir im Sinne des Zwillingsprinzips offenbleiben für den oder das Andere ohne innerlich in Positionen zu verhärten.

Für mich ist das gerade eine enorme Herausforderung, wie für viele von Euch vermutlich auch. Immer wieder bei sich zu bleiben, im wilden Geschnatter der unendlich vielen Informationen und Meinungen, die gerade auf uns einprasseln.

Nutzt die Phase der rückläufigen Venus und schaut, was Ihr in Bezug auf Euch und Euren Umgang mit Eurer Umwelt verändern könnt. Scheinharmonie ist gerade wahrscheinlich wenig hilfreich, genauso wenig, wie sich im ständigen Kampf gegen das, was ist aufzureiben.

Wir sind gefordert, ständig auszubalancieren und zu schauen, kann oder muss ich das jetzt akzeptieren oder ist es notwendig, dass ich mich wehre gegen etwas, was sich längst überholt hat. Diese Haltung wird uns wahrscheinlich gerade am meisten nützen. Dafür wird die Beweglichkeit des Zwillings helfen, immer wieder neu zu entscheiden, wo wir uns engagieren wollen.

Denn es reicht nicht, wenn wir äußerlich nur den Schein wahren, nicht anecken wollen, um irgendwie unbeschadet und vorallem unverändert da durch zu kommen.

Eine Maske bleibt eine Maske, auch wenn sie vielleicht hübsch aussieht. 

Copyright: Anne-Denise Köppen, www.astrologie-wegweiser.de

Bild: Pixabay

 

Neumond am 24.01. im Wassermann – Veränderung und Neuanfang

am 24.01. erleben wir den ersten Neumond des Jahres 2020 im Wassermann. Noch dazu steht Uranus im Quadrat, was die Qualität des Neubeginns noch zusätzlich unterstützt. Neumond steht grundsätzlich dafür, etwas Altes abzuschließen und damit den Boden für einen neuen Zyklus zu bereiten. Das Ganze im Wassermann, dem Tierkreiszeichen, das für Individualität und Freiheit steht.  Uranus symbolisiert das Aufbrechen erstarrter Strukturen, um ein System wieder beweglich zu machen, etwas zu verändern und damit Entwicklungen in Gang zu bringen.

Noch dazu wirkt die Saturn/Pluto Konjunktion, die ebenfalls Wandlung mit sich bringt, jedoch nur dann, wenn wir uns wirklich den tiefsten Ängsten und Ohnmachtsthemen in uns stellen. Wenn wir bislang krampfhaft an unseren vermeintlichen Sicherheiten festgehalten haben und uns mit Ablenkung und Unterdrückung vor unbequemen Wahrheiten verschlossen haben, könnte zu diesem Neumond so einiges in uns aufbrechen und uns in die Veränderung zwingen.

Das ist zwar im Endeffekt und im Ergebnis sicherlich notwendig und auch befreiend, jedoch muss sich das nicht unbedingt schön und toll anfühlen. Es muss auch nicht schlimm werden oder zu einer Dauerbelastung werden. Es ist jedoch nicht so, dass sich irgendwie einfach so schon alles ganz toll fügen wird. Wir werden hinterher völlig anders, geklärter, befreiter rauskommen, als wir in dieses Jahr reingegangen sind. Wie wir diesen Weg gehen wollen, kraftvoll, mutig und im Vertrauen, oder ängstlich, zögerlich, an alten Sicherheitskonzepten anhaftend, das bleibt uns überlassen.

Am 30.08. haben wir einen kraftvollen Neumond, der uns auf einen neuen Weg bringen kann. Ein Neumond bedeutet immer wieder, von etwas Abschied zu nehmen und etwas Neues zu beginnen. Das Angenehme an diesem Neumond, die Veränderungen dürfen nun sanfter passieren und sind in vielen Fällen bereits das Ergebnis von intensiven, aufwühlenden Veränderungsprozessen, die in diesem Jahr bereits stattfanden.

Uranus ist rückläufig und bildet ein Trigon zum Neumond, zu Venus und Mars, die am 24.08. einen neuen Beziehungszyklus eingeläutet haben. In der Gestalt eines Skorpion-Aszendenten zeigt sich das Thema der Transformation, es geht um "Stirb und Werde" Prozesse, also dürfen die Vorstellungsbilder von Anpassung, die uns so lange behindert haben, nun endlich "entsorgt" werden, da sie im Sinne der Jungfrau nicht mehr nützlich sind.

In der Jungfrau geht es ebenfalls darum, besonnen vorzugehen und neue Wege einzuschlagen, die im Einklang mit den Bedürfnissen unseres Körpers, unserer Seele, unserer Gefühle und auch unseres Geistes beschritten werden dürfen. Dazu ist eine sorgfältige Analyse der "Ist Situation" notwendig. Also, sowas wie: Du stehst vor Deinem Kleiderschrank nimmst alles raus, verteilst es auf dem Boden und packst nur noch das wieder zurück, was Dir wirklich passt, gefällt und nützt. Marie Kondo macht mit diesem simplen Konzept eine Menge Geld, sie ist vermutlich auch Jungfrau. 

Am 08.11. ist Jupiter in sein Zeichen, in den Schützen eingetreten. Dort war er zuletzt von November 2006 bis Mitte Dezember 2007. Jupiter wird gerne als der Glücksplanet angesehen, der uns Lottogewinne und den Traumpartner beschert. Er steht für Erweiterung, für Fülle, für Hoffnung, Glauben und ganz besonders dafür, dass wir von einer größeren Macht getragen und geschützt werden.
 
Daher werden ihm die Religion, die Philosophie und die Spiritualität zugeordnet. Wobei das Dogmatische unserer Weltreligionen wohl eher dem Skorpion zuzuordnen wäre.
Denn der Schütze ist vom Wesen her tolerant, in dem Sinne, dass er sehr wohl eine Meinung hat, jedoch die Meinungen der anderen auch stehen lassen kann, selbst wenn er sie nicht teilt. Hier verbirgt sich oft die Falle des Schützen, denn er meint gelegentlich, es besser zu wissen als alle anderen und versteigt sich dann auch mal in missionarischem Eifer, denn er meint es ja grundsätzlich gut mit den Anderen.
 
Jupiter ist aus meiner Sicht auch nicht grundsätzlich, zumindest auf den ersten Blick als Wohltäter anzusehen. Fülle ist ja toll auf dem Bankkonto, Fülle auf den Hüften wollen wir dann doch eher weniger.

Am 20.12. kurz vor der Wintersonnenwende erwartet uns ein besonderes Ereignis, Saturn betritt sein eigenes Zeichen - den Steinbock. Das Besondere, dass die Sonne ebenfalls am 21.12. zur Wintersonnenwende in den Steinbock wandert und sich dort zu Saturn gesellt. Ein seltenes Phänomen, das zuletzt 1870 beobachtet wurde.

Saturn wird oft als der nervige Oberlehrer verstanden, der im Hintergrund die Hand hebt und sagt: "Stop, jetzt gehst Du zu weit!" Spaß macht das keinen, im vollen Galopp ausgebremst zu werden. Daher ist Saturn auch eher unbeliebt, da er uns mit Grenzen und der nackten Realität konfrontiert, die wir nicht unbedingt immer so haben wollen.

Grenzen sind notwendig, um unsere Identität zu wahren, um echt zu werden, so wie wir sind! Saturn ist sachlich und realistisch und lässt sich auf keinerlei Diskussionen ein. Es gibt nur das, was richtig ist und das, was falsch ist - für uns. Einfach, aber effektiv.
Love it
Change it
or leave it
Irgendwas dazwischen gibt es nicht.