Der November schließt mit einem Schütze Neumond ab, der die Themen Hoffnung und Vertrauen ins Bewusstsein bringt. Zuversicht, dass die richtigen Dinge zur richtigen Zeit passieren, ohne dass wir uns an Vorstellungen orientieren, wie die Dinge sein sollten. Ein Fische-Aszendent mit Neptun birgt jedoch auch die Gefahr, dass wir uns genau an den Stellen etwas vormachen, die womöglich einer Korrektur bedürfen. Der Schütze ist das Zeichen der Begeisterung, der Verbreitung hoffnungsvoller Botschaften, die wir alle gerade dringend brauchen. Die starke Pluto-Betonung lässt uns vielleicht auch auf den ein oder anderen getarnten Rattenfänger hereinfallen, der uns etwas verspricht, das sich sehr verführerisch anhört.
Dazu gehören auch die Werbebotschaften der Konsumindustrie, die nun auf uns einprasseln. Sie verkaufen uns die Illusion Liebe sei käuflich und für jedes Problem gäbe es das passende Produkt. Es ist die Zeit, in der wir zusammenrücken und es uns gut gehen lassen sollten, abseits vom Weihnachtstrubel. Liebe lässt sich großzügig verschenken, auch mit vermeintlich kleinen Gaben, die von Herzen kommen. Dabei ist es wichtig, auf das eigene Gefühl für Wohlbefinden und Zufriedenheit zu achten. Womit geht es mir wirklich gut? Brauche ich teure Geschenke, um mich geliebt zu fühlen? Glaube ich, meine Liebe durch wertvolle Geschenke ausdrücken zu müssen? Nicht die Goldkette ist es, die uns wertvoller macht, sondern das Gold in unserem Inneren, in unserem Herzen.

Einen wunderbaren Neumond Tag wünsche ich Euch!

Bild zeigt Tisch, Getränk, Nacht, Kerzen und Innenbereich
 

Heute haben wir Vollmond auf der Achse Skorpion/Stier. Keine leichte Aufgabe! Denn Skorpion ist das Zeichen der Extreme. Heute können sich Ängste bahnbrechend zeigen, die besonders mit der wirtschaftlichen Existenz und unserem Gefühl für Sicherheit zu tun haben können. Wir könnten zurzeit dazu neigen, uns an irgend etwas klammern zu wollen, da die nahende Veränderung der Welt uns bedrohlich erscheint. Der eine orientiert sich an einfachen Rezepten und Schlagworten, die versprechen, dass alles irgendwie wieder in Ordnung gebracht wird und wir weiter beruhigt schlafen können. Er glaubt den Worten unserer modernen Rattenfänger wie Trump, Erdogan, AfD oder wie sie auch alle heißen mögen.

Bild zeigt Nacht und Himmel

Dabei sind Trump und Co nur die Folge von Entwicklungen, die schon länger zumeist im Verborgenen brodeln.

Die andere Seite ist empört über die Wahl eines Widerlings, der offen Dinge ausspricht, die sich niemand traut zu sagen. Dennoch hält er uns einen Spiegel vor und zeigt schonungslos, welches Werteverständnis in der westlichen Welt vorherrscht. Das betrifft besonders das Verständnis des Weiblichen. Eine weibliche Präsidentin sollte der Welt endlich zeigen, dass wir uns weiter entwickelt haben, endlich auf dem Weg zur Gleichberechtigung sind. Aber wer ist denn diese Repräsentantin des Weiblichen? Hillary Clinton konnte die Wahl nicht gewinnen, da sie innerlich zutiefst davon überzeugt ist, als Frau weniger wert zu sein als ein Mann! Sie kämpfte ihr Leben lang verbissen im Außen um Macht, um diesen Makel zu bekämpfen, nur um erneut an einem Mann zu scheitern. Daher war sie für viele Frauen nicht authentisch, da sie ihr eigenes Frausein, ihre eigene weibliche und weiche Seite massiv bekämpfte. Sie demonstrierte nach außen etwas, was sie selbst zutiefst verabscheut. Eine Frau zu sein, mit geringeren Chancen, deren Aufgabe es ist, die Repräsentationsfigur für einen erfolgreichen Mann zu sein. Im Grunde genommen unterschieden sich beide Kandidaten gar nicht sehr voneinander, zumindest was die Wertschätzung des Weiblichen betrifft.

Unsere Welt ist im Umbruch und das macht Angst, große sogar. Denn auch mir machen die Flüchtlingsströme Angst. Mir macht es Angst, dass ich mich in meiner geliebten Stadt Köln seit Silvester nicht mehr wohl und sicher fühle. Mich stört die zunehmende Anzahl verschleierter Frauen im Stadtbild. Dennoch ist all dies eine Folge einer Entwicklung, die nicht zurückgedreht werden kann. Schon gar nicht mit simplen Konzepten und extremen Maßnahmen. Daher ist jeder in dieser dunklen Zeit aufgefordert, sich seinen Ängsten zu stellen und sich an zu schauen, was um uns herum passiert. Hinterfragen, was "die da oben" so alles mit uns veranstalten.

Es wiederholen sich die astrologischen Konstellationen von 1933, das Uranus/Pluto Quadrat und die Position von Uranus im Widder. Ein Rückschritt in extreme Positionen ist überall zu beobachten. Dennoch haben wir heute ganz andere Möglichkeiten, uns zu vernetzen, uns zu informieren und dunkle Machenschaften aufzudecken. Die Lösung liegt im Vertrauen und in der Öffnung für neue Wege, die in die Mitte zwischen schwarz und weiss führen.

Uranus wird in der Astrologie mit Freiheit und Individualität in Verbindung gebracht. Tatsächlich tanzt Uranus aus der Reihe, auch astronomisch. Er hat eine besondere Neigung seiner Achse und rotiert damit rückläufig, also zumindest anders als alle anderen Planeten.

Damit zeigt sich schon sein Hauptkennzeichen: Ich bin anders als die geltende Norm!

Uranus wird dem Zeichen Wassermann zugeordnet. Im Tierkreis steht der Wassermann zwischen Steinbock und den Fischen, also zwischen dem Konkretesten und dem Un-Konkretesten, der Wirklichkeit und der Transzendenz. Keine leichte Aufgabe, denn irgendwie scheint er nirgendwo dazuzugehören. Die Welt der Formen hat er bereits verlassen, ist aber noch nicht im Reich der Fantasie, der Märchen und der Träume angekommen.

So springt er möglicherweise immer wieder zwischen den verschiedenen Alternativen hin und her, ohne sich zu entscheiden. Eine große innere Nervosität und Zerrissenheit ist die Folge. Das Gefühl überall und doch nirgends dazuzugehören.

In diesen Tagen heisst es gaaaanz cool bleiben! Mars bildet eine Konjunktion mit Pluto, da knallen schon mal Sicherungen durch. Schau einfach, was heute passiert. Wenn du jemandem unbedingt die Meinung sagen möchtest, warte vielleicht ein paar Tage ab und werde dir darüber klar, was da in dir brodelt. Vielleicht sind es eigene angestaute, unterdrückte Aggressionen, die du dem Anderen vor die Füsse werfen möchtest. Umgekehrt kann es natürlich auch passieren, dass dir jemand etwas vorwirft oder dich angreift. Bevor du gleich hochgehst, frag denjenigen, was sein Problem ist und was du damit zu tun haben solltest. Vielleicht knallt es aber auch, da ein reinigendes Gewitter längst überfällig ist. Bei Mars/Pluto Kontakten kommen häufig alte, unerledigte Dinge ans Licht. Wenn du dir eingestehst, dass du dich in einigen Situationen vielleicht falsch verhalten hast, dich hast benutzen lassen, übervorteilen lassen, deine Grenzen nicht genügend beschützt hast, dann schau dir diese Situationen gut an und lerne daraus. Denn dann verteidigst du zukünftig deinen Standpunkt und staust weniger Groll in deinem Inneren an. (Bildquelle: Pixabay)Bild zeigt Feuer und Nacht

Der Planet Merkur wird in der Horoskopanalyse meist nur flüchtig gestreift, da ihm oft keine große Bedeutung beigemessen wird. Er ist geschlechtslos und neutral. Daher erscheint er auf den ersten Blick wenig aufregend. Da er neutral ist, nimmt er sehr stark die Färbung der Planeten an, die ihn aspektieren. Befindet sich zum Beispiel der Mond im Horoskop in Konjunktion mit Merkur, kann er gar nicht mehr neutral vermitteln, er wird in seinem Urteil oder auch im Gespräch mit Anderen immer gleichzeitig auch von seinen Gefühlen bestimmt.

Merkur steht u.a. für Sprache, Verstand, Wissen und Informationen. Er wird den Zeichen Zwillinge und Jungfrau zugeordnet.

Im Zeichen Zwillinge steht er für Beweglichkeit, Sprache, Kommunikation, Vermittlung, Informationen, Wissen aufnehmen und weitergeben.

Positive Eigenschaften sind: Neutralität, Objektivität, vielseitige Interessen, Neugierde, Flexibilität, Kommunikations- und Kontaktfreude.